Der rote Teppich in Berlin ist ausgerollt

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Während man bei den Oscars und eigentlich sonst wo in den USA nach dem Glück strebt. So fordert man es in Berlin auf der 66. Berlinale mit dem diesjährigen Motte “Recht auf Glück“ ein. Entspannt und seinen eigenen Ansprüchen genügend, blickt Festivaldirektor Dieter Kosslick auf die kommenden 10 Tage.

Eine diverse europäische, nein weltweite, Filmkultur feiern Cineasten in Berlin. So werden neben dem Herzen des Bären, der internationale Wettbewerb, auch Nischenproduktionen prämiert. Zu denen können die Kategorien Kulinarisches Kino, Berlin goes Kiz und NATIVe sicherlich gerechnet werden.

Doch bedeutet Kulinarisches Kino mehr als nur eine Hommage an all die Kinosnacks, die wir genüsslich während eines guten Filmes knabbern. Hier zeigen elf Vorstellungen die komplexen Wechselwirkungen zwischen Essen, Kultur und Politik.

Auch darf man sich mit Berlin goes Kiz aufgefordert fühlen, seinen lokalen Programmkinos häufiger einen Besuch abzustatten. Jedes Jahr seit 2010 werden zwei Filme aus dem Berlinale Programm ausgewählt, die in einem Berliner Programmkinos des Vertrauens fernab vom roten Teppich vorgestellt werden.

Gerade für Abenteuerlustige die auf Reisen die Kultur indigener Völker kennen lernen durften, wird NATIVe ein cineastischer Hochgenuss sein. Filme von und mit indigenen Protagonisten schenkt man seit 2013 seine Aufmerksamkeit in Berlin. In diesem Jahr richtet sich der Fokus auf die Kulturen Australiens, Ozeaniens und Nordamerikas.

Aber auch Nachwuchstalente der nationalen Filmindustrie werden mit der Kategorie Perspektive Deutsches Kino entdeckt und gefördert, dass bei dem eigentlichen Wettbewerb der deutsche Filmmarkt nur mit einem Beitrag vertreten ist, kann mal passieren.

In dem zweiten Streich von Regisseurin Anna Zohra Berrached setzt sich Julia Jentsch als Kabarretistin und ihr Ehemann Bjarne “Schotty“ Mädel mit der Frage auseinander, ob sie ein schwerkrankes Kind zur Welt bringen sollen. Bei so einer schweren Leinwandkost kann einem das Popcorn schon einmal im Halse stecken bleiben.

Wenn der Nachwuchs zum Sprung ins Filmbiz ermutigt wird, warum glänzen so wenige in den kommenden Jahren in der Königsdisziplin. Oder verabschieden sich die meisten ins lukrativere Ausland?

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