#Olympics2016: Die ganze #Welt schaut nach #Rio2016

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#Bald beginnt das dritte und letzte große Sportevent des Jahres: Die olypmischen #Spiele in #RiodeJaneiro. Um so richtig in #Olympia-Laune zu kommen, richten wir den Blick auf Skandälchen und #Kuriositäten der ausrichtenden Stadt und auch Olympia im Allgemeinen. (c) Luciano Ribas

Fakt 1

Januar 1502 liefen die Schiffe der Portugiesen in der Bucht ein, die später Rio de Janeiro heißen sollte. Wer Portugiesisch kann, wird sich an dieser Stelle #wundern. Denn Rio de Janeiro bedeutet Januar-Fluss und nicht Januar-Bucht. Anscheinend hatten die portugiesischen Entdecker die Bucht der heutigen Metropole mit einer Flussmündung verwechselt, weshalb die Stadt den Namen Rio de Janeiro, Januar-Fluss, trägt. Als sich dies als Irrtum herausstellte, hatte sich der Name bereits etabliert. Das ist der Grund, warum die brasilianische Stadt bis heute nach einem fiktiven Fluss benannt ist.

Fakt 2

Ein anderer Irrtum ist, dass Blitze niemals am gleichen Ort zweimal einschlagen. Zumindestens wenn man Christus den Erlöser, die weltbekannte 30 Meter hohe #Jesus Statue im Süden Rios, fragen würde, denn sie scheint ein beliebtes Ziel für Blitze zu sein. 2014 hatte die Statue bei einem besonders heftigem #Unwetter sogar einen Daumen verloren.

Fakt 3

Mittlerweile ist eine Altersbeschränkung bei Olympia Gang und Gebe, aber als das Sportereignis noch in seinen Kinderschuhen steckte, war das noch nicht so. Der jüngste männliche Teilnehmer überhaupt war der Grieche Dimitrios Loundras, der, mit gerade einmal zehn Jahren, 1896 am Barren eine Bronzemedaille gewann. Zur jüngsten weiblichen Teilnehmerin zählt die US-Amerikanerin Marjorie Gestring. Die junge #Wasserspringerin gewann, knapp vier Jahre älter als Dimitrios, 1936 eine #Goldmedaille in #Berlin.

Fakt 4

Zur Zeit sind die russischen #Athleten in aller Munde. Auch in den 60er Jahren sorgten zwei russische Athletinnen weltweit für Furore. Die beiden Schwestern Tamara und Irina Press gewannen 1960 in #Rom und 1964 in Tokio nicht nur Medaillen, sondern stellten auch neue Weltrekorde für #Frauen auf: Irina im Fünfkampf und 80 Meter Hürdenlauf, Tamara im Kugelstoßen.

Die Weltpresse gab dem Schwesternpaar den Spitznamen Press-#Brothers, zum einen wegen ihres maskulinen Erscheinungs#bild, zum anderen weil sie sich, den anderen Athletinnen zufolge, niemals mit ihnen zusammen umzogen. Zwar wehrten sich die sogenannten Press-Brüder gegen die Vorwürfe, dennoch beendeten sie nach der Einführung von gynäkologischen Untersuchungen durch eine neutrale Ärztekomission unerwartet ihre Karriere. Bis heute zählt ihr Geschlecht zu einem der vielen ungeklärten Olympia-Geheimnisse.

Fakt 5

1932 war wirklich ein schlechtes Jahr für #Brasilien, denn das Land hatte so wenig #Geld, dass sie noch nicht einmal ihre Sportler zu den Spielen nach #LosAngeles schicken konnten. Aber so schnell wollten die Sportler nicht aufgeben. Die Regierung schlug vor, dass diejenigen, die unbedingt nach Olympia wollten, doch #Kaffee verkaufen könnten. Letztlich reichte der Erlös aber nur für 32 Sportler, der Rest bezahlte seine Anreise aus eigener Tasche. Eine Ausnahme war der Läufer Adalberto Cardoso. Er lief und trampte nach Los Angeles. Gerade noch rechtzeitig erreichte er kurz vor dem Start des Wettkampfes das Stadion. Am Ende lief er als letzter durch das Ziel. Das Publikum belohnte seine Hartnäckigkeit mit einem Extra-Applaus. Manchmal ist dabei sein eben doch alles.

Fakt 6

Dabei sein ist alles, das dachte sich auch die britische Judokämpferin und #Europameisterin Debbie Allan. Allerdings war sie zu schwer für ihre Gewichtsklasse und für die höhere war die Anmeldefrist abgelaufen. Eine Radikal#diät kam in der kurzen #Zeit nicht in Frage, aber vor dem eigentlichen Wettkampf in #Sydney aufzugeben auch nicht. So schnitt sie sich die #Haare, schwitzte #drei Stunden in der #Sauna und stellte sich sogar nackt auf die Waage. Aber all das half nichts, sie war immernoch 50 Gramm zu schwer und musste zu Hause bleiben.

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Das Hobby zum #Urlaub machen – #Socialmedia Hotels

       

 

Social Media Hotels
Das Mitmach #Internet Web 2.0 lässt User zu Fotografen, #Journalisten oder im realistischsten Fall zu Selbstdarstellern werden. Dieses Potential, das bisher ungehört in die Welt posaunt wurde, wollen sich nun pfiffige Hotelbesitzer in Australien und Spanien zu Nutze machen. (c) PLR Lizenz

 

Das erste #Twitter Hotel aus #Mallorca verspricht unvergleichbare Erfahrungen und einen zufriedenstellenden Service. Bislang klingt das eher nach einem sauberen Hostel statt einer nie dagewesenen Geschäftsidee. Doch mit dem #Hashtag #socialwave können sich Gäste, die mit dem Strom auf dem W-Lan Kanal des Hotels schwimmen, untereinander über ihre Unterkunft austauschen und kennenlernen. #Online Concierge nehmen ihre Wünsche entgegen und beantworten Anfragen, jetzt werden kurze Raucherpausen von den Hoteliers endlich effizient genutzt, anstatt sie mit Erholung für das #Personal zu verschwenden.

Aber es wäre nicht das erst Twitter Hotel der Welt, wenn es nicht noch mehr zu bieten hätte. Deshalb hat das Melia Hotel Sol Wave House noch mehr Hashtags parat, auf die man nur als Gast Zugriff hat. Mit #Partysuites können sie sich an Informationen über #Events wie eine hauseigene #Poolparty bedienen. Die Sehenswürdigkeiten und das Gefühl von Salz auf der Haut am #Meer wird so schnell vergessen, braucht man ja auch gar nicht. Wer fährt denn heute noch in den Urlaub, um Dinge zu sehen, die man zu Hause nicht hat?

 

Seit es das #1888 Hotel in #Sydney gibt, dürfen entweder #Instagram Nutzer mit 10 000 #Follower die erste Nacht umsonst in dem Hause verbringen oder indem die User einen der monatlichen Instagram-Fotowettbewerbe gewinnen. Außerdem können ihre Gäste mit dem #InstaWalk den künftigen Gästen Fotos überlassen, die die hippe Umgebung des Hotels mit seinen #Bars und #Restaurants empfehlen. Dadurch überlassen die Betreiber der Kette nicht mehr Reiseführer wie dem #Lonley Planet das Auskundschaften der Gegend sondern bringen ihre Besucher in das Hotel#leben mit ein. Stetig wächst bei den Urlaubern der Wunsch seine Sympathien für Sydneys bestes Hotel zum Ausdruck zu bringen und auch die Möglichkeit noch stärker an seiner #Promotion beteiligt zu werden. Beispielsweise verewigt das Hotel die originellsten Momentaufnahmen einiger Besucher. Die besten Posts werden eingerahmt in den Zimmern aufgehängt.

Den Gästen wird vorgegauckelt bei ihrem Hotel mitgestalten zu können, obwohl die Betreiber ihre unentgeltlichen Promoter nach offensichtlichen Kriterien wie Follower#zahl auswählen.

Dieses Hotel reizt mit #Style und Modernität statt Abenteuerlust und Fernweh. Denn die Empfehlungen des Hauses zeigen urbane Nebensächlichkeiten wie Cafes und Restaurants, die so ähnlich auch in #Berlin Mitte gefunden werden können. Letztlich werden sich die meisten Urlaubsgäste dieser Hotelkette tatsächlich wie zu Hause fühlen, da, wenn sie alles richtig machen, nur das #Wetter besser als zu Hause sein wird.

 

Solche Social Media Hotels wollen nach #Airbnb das Hotelgewerbe aufs Neue revolutionieren. Böse Überraschungen, die einem bei Airbnb oder #Couch#surfing erwarten können, wird mit dem nötigen Kleingeld entgegen gewirkt. Deshalb wird mit diesen Unterkünften nicht der Durst nach unentdeckten Welten gelöscht, wohl aber nach Pauschalurlaub für den ein oder anderen #Trendsetter. Praktischerweise kann man sich durch Hashtags mit Gleichgesinnten anfreunden, statt durch den Kontakt der hiesigen Bevölkerung neue Sitten zu ergründen.

Mehr Infos unter:
http://www.kultur-und-sprache.de
http://www.berlin-training.eu
http://www.sprich-deutsch.de
http://www.spanish-training.com
http://www.english-worldwide.com
http://www.italianoitaliano.com