Noch einmal Schlafen, dann ist #Nikolausabend da!

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Wer sich wundert, warum die sonst verdreckten Kinderstiefel blitzblank geputzt vor der Tür stehen, hat wohl noch nicht von Sankt Nikolaus gehört. (C) Ben White

 

Darf ich vorstellen, Sankt Nikolaus

Im Gegensatz zum Weihnachtsmann hat der Heilige Nikolaus tatsächlich gelebt. Als #Abt kümmerte er sich in Kleinasien um die Sorgen der Menschen, bis auch er von der Christenverfolgung der Römer betroffen war. Aber nachdem Kaiser Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erklärte, durfte er das Gefängnis verlassen und kümmerte sich wieder um die Bedürfnisse der Armen.

In griechisch und russisch orthodoxen Kirchen findet man ihn #heute auf vielen Ikonen. Lange bevor er im mittelalterlichen #Europa bekannt wurde, verehrten ihn schon die Bewohner Siziliens als Schutzpatron der Seefahrer, Kinder, Alten und #Reisenden.

#Apfel statt #Apple

Der echte Nikolaus war dafür berüchtigt, dass er kleine #Geschenke, wie Münzen, in den Schuhen der Menschen versteckte, um ihnen zu helfen. Einmal soll er sogar #Geldgeschenke in den Kamin einer verarmten #Familie geworfen haben, um deren Töchter vor der Prostitution zu bewahren.

Beim heutigen Nikolausfest befüllt der Nikolaus, oder die Eltern, die Schuhe von Kindern mit kleinen Gaben, wie Nüssen, Äpfeln oder #Schokolade. Aber nur, wenn sie brav ihre Schuhe geputzt haben. #Kinder, die schmutzige Schuhe am Abend vor dem #6. Dezember vor die Tür gestellt haben, erhalten in einigen Ecken #Deutschlands einen Holzblock. Aus diesem Grund putzen einige Knirpse am Vorabend eifrig ihre #Winterstiefel, in die besonders viel Süßes passt.

Der Brauch rund um das Nikolausfest variiert von Familie zu Familie. Während in einigen Familien der Nikolaus wie ein Geist quasi über Nacht die Stiefel füllt, erscheint er in anderen in Persona, manchmal in Begleitung von Knecht Ruprecht, der mit seiner Rute unartige Kinder bestraft. In #Österreich ist dieser grimmige Zeitgenosse an der Seite des Heiligen Nikolaus unter dem Namen #Krampus bekannt.

Das Nikolausfest ist geschenketechnisch ein #WarmUp für #Weihnachten, denn die richtige Bescherung gibt es in Deutschland und Österreich erst an Heilig Abend.

Achtung #Verwechslungsgefahr!

Da es zwei Männer mit buschigen weißen Rauschebärten gibt, kann der eine mit dem anderen schnell verwechselt werden. Aber nein, der Nikolaus ist nicht der Weihnachtsmann. Diese Verwechslungsgefahr ergibt sich für Familien, die auf christliche #Traditionen Wert legen nicht, denn bei ihnen bringt das Christkind die Geschenke. Dadurch ist das Familienfest stärker in den christlichen Traditionen verankert, weil die Geburt #Jesu Christi und nicht die Bescherung im Mittelpunkt steht. Was auch zum heiligen Nikolaus passt, schließlich ist dieser Heilige ein Teil der christlichen Mythologie.

#SinterKlaas ist nicht der Weihnachtsmann

Bei unseren #Nachbarn in Holland ist das Nikolausfest sogar wichtiger als Heiligabend hier in Deutschland. Sinter Klaas, holländisch für Nikolaus, genießt einen höheren Stellenwert als der Weihnachtsmann oder das Christkind. Auch sein #Alter #Ego Knecht Ruprecht treibt in den Niederlanden am sechsten Dezember sein Unwesen, nur heißt er dort #ZwartePiet.

Einige Kinder stellen neben ihre Schuhe auch Gaben für das #Pferd des Nikolaus vor die Tür, darunter eine Mohrrübe, etwas Heu und einen Eimer voller #Wasser.

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Die Treue der #Schweden zu ihren #alten Bräuchen: #Heute Mittsommerwende

Mittsommer, Berlin-Training
Die Mitt#sommerwende ist ein Fest, das überall in Europa gefeiert wird. Allerdings widmen die Schweden diesen Tag nicht Johannes dem Täufer, sondern sie besinnen sich auf ihre vorchristlichen #Traditionen. Das lässt dieses heidnische Fest so wichtig wie Weihnachten werden. (c) Fotos Free Redam

 

Der #Freitag vor dem Mittsommertag ist bereits ein geheimer #Feiertag: Niemand arbeitet in den Geschäften, zumal die Stadtbewohner in ihre #Heimatdörfer zurückkehren. Für #Touristen bedeutet dies, sich am #Donnerstag ausreichend mit #Lebensmittel einzudecken, wenn die Straßen am nächsten #Tag leer gefegt sind. Bisher ist das #Familienfest den meisten Besuchern verschlossen geblieben. Zwar dürften einige #Urlauber die #Bilder tanzender nordischer #Elfen mit #Blumen im Haar kennen, aber für sie bieten lediglich große Städte, wie #Stockholm, mit öffentlichen Veranstaltungen Gelegenheiten, das Spektakel hautnah mitzuerleben.

Während des Festes versammeln sich Schweden um einen mit Blumen und Blättern geschmückten #Baumstamm, die #Maistange. Namensgeber dieser Stange ist das alte Verb majan, das mit Blumenschmücken bedeutet. Es hat also nichts mit dem fünften Monat des Jahres zu tun. Mit dem Aufstellen eines Maibaumes und ihrem Tanz leiten die Blumentänzerinnen die Zeit des fruchtbaren Ackers ein. Früher mieden die Menschen Seen als Veranstaltungs#ort, damit sie der Geist #Neck nicht mit seinem Geigenspiel ins #Wasser lockt. Tatsächlich ist es auch heute empfehlenswert dem Wasser nicht zu Nahe zu treten, weil der übermäßige #Alkoholkonsum ein #Sicherheitsrisiko darstellt.

Ähnliches gilt in dieser Zeit auch für spanische Küstenregionen. Dort feiern die Spanier mit Freunden und Verwandten die Nacht Johannes des Täufers, auf Spanisch La noche de San Juan. Am Abend entzünden sie imposante #Feuer am Strand. Wenn sich die Mitternachtsstunde angekündigt, begeben sich einige ins Meer und #springen nach der zwölften Stunde waghalsig in die Fluten. Dieses Fest kann oft bis zum nächsten Tag dauern. Allerdings zelebriert nicht jeder Küstenort die Johannes-Nacht auf dieselbe Art und Weise: Einige entzünden keine der riesigen Feuer, andere stürzen sich nicht tollkühn in die Fluten. Wer dieses Schauspiel miterleben möchte, sollte sich also bei seinem zuständigen Reisebüro oder spanischen Freunden frühzeitig informieren. Aber ein Spektakel ist es alle mal, wie jeder Besuch auf der Iberischen Halbinsel.

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