Die Expolingua in #Berlin – Mehr als nur eine #Business-Plattform

Expolingua_LEMPtraining
Die größte Fremdsprachen-Messe #Deutschlands, die #Expolingua, öffnet ihre Pforten. An diesem #Wochenende können ihre Besucher in Berlin erfahren, auf welchen unterschiedlichen Wegen man eine Fremdsprache erlernen bzw. perfektionieren kann. (C) Alexander Lam

Wo und wie eine Sprache lernen ?

150 Aussteller aus rund 50 Ländern dieser #Welt tummeln sich dieses Wochenende in Berlin. Neben Sprach#schulen, die Sprach#reisen für Interessierte jeden #Alters anbieten, stoßen Gäste auf Kulturinstitute, Hochschulen, #Au Pair – oder #Work-and-#Travel Agenturen.

Reisemuffel können sich auf die Angebote von Sprachschulen aus Berlin sowie auf anregende Gespräche mit Entwicklern von Sprachlernprogrammen freuen, die mit hübschen Sprach#animationen ihre Neuheiten vorführen. Alle anderen werden sich Anregungen bezüglich Praktikums-, #Arbeits- oder Studienmöglichkeiten im Ausland einholen. Diese Vielfalt der Anwendungsgebiete führt vor Augen, dass sich der Spracherwerb vor Ort mit dem Austausch von Kollegen oder Kommilitonen verknüpfen lässt.

TOEFL oder #IELTS, Handgeben oder Verbeugung?

Wer sich für ein Studium im Ausland entscheidet, für den fängt der eigentliche Ärger richtig an. Aus dem Wirrwarr der Sprachzertifikate muss das richtige – TOEFL IELTS? – ausgewählt werden. Daneben müssen noch weitere Schritte des #Bewerbungsprozederes für die jeweilige Universität bewältigt werden. Aber keine Sorge, Ansprechpartnerinnen der ausländischen Universitäten stehen dir mit Rat und Tat zur Seite, damit du unbesorgt deinen Studienaufenthalt vorbereiten kannst.

Wenn du aber kein Interesse an einem Studium hast, gibt es auf der Messe andere Möglichkeiten für einen spannenden Auslandsaufenthalt. Sprachurlaub oder ein Praktikum sind weitere ideale #Chancen, das Gelernte in der Praxis anzuwenden. Darüber hinaus haben die Veranstalter der Expolingua Referenten zu beispielsweise kulturellen Gepflogenheiten eingeladen. Sie klären darüber auf, worauf Ausländer in exotischen Ländern achten sollten. Auf diese Weise kannst du dich vor Reiseantritt über die fremden Sitten informieren, denn eine Sprache zu lernen, hört nicht bei den Vokabeln auf.

Aufklärung und Spaß

Auf dieser Messe können ihre Besucher die Produkte der Aussteller testen. Allerdings sind die Produkte hier #Mini-Sprachkurse, und testen, bedeutet, sich von der Qualität des Unterrichts im Zeitraffer zu überzeugen. Daneben gibt es die Chance, eine #HipHop- oder Bauchtanz #Performance zu bestaunen. Immerhin gehört Kulturverständnis zur Sprache wie Senf zur Bratwurst. Aus diesem Grund dürfen auch diese Ausdrucksformen des Fremden auf der Messe nicht fehlen. Schließlich machen sie den Messegästen einen Abstecher in die Ferne schmackhaf. Selbst wenn sich die Ferne im Tanz#studio um die Ecke befindet, gehört bei manchem eine gehörige Portion Überwindung dazu, sich auf sie einzulassen. Aber diese Herausforderung lohnt sich, genauso wie ein Abenteuer in ferne Länder.

Bereits seit Jahren sind Sprachen unsere Leidenschaft! Seit 2003 vermitteln wir nun Sprachkurse und Sprachreisen weltweit und bieten Dir unzählige Möglichkeiten der Weiterbildung. Informiere Dich noch heute und plane gemeinsam mit uns eine unvergessliche Sprachreise: http://www.berlin-training.eu

Wo du uns auch besuchen kannst:

http://www.sprich-deutsch.de

http://www.englischkurse-england.de

http://www.spanish-training.org

http://www.academia-malaga.com

http://www.italianoitaliano.com

Werbeanzeigen

Auf einmal Wossi

riccardo-annandale
Im Geschichtsunterricht waren sie immer die Bösen, #heute kann man, um ehrlich zu sein, mit dem Begriff „Ossi“ wenig anfangen. Um das zu ändern, habe ich mich für ein Studium im Osten entschieden. So wurde ich zu einem im Osten lebenden Wessi, kurz Wossi. (C) Ricardo Annandale

 

Klischee, Realität und irgendetwas dazwischen

Neben der Möglichkeit ein anderes Stück #Deutschland kennenzulernen, lockte natürlich
auch die Aussicht in einer günstigen Großstadt wie #Dresden oder #Leipzig leben zu
können. In meiner Vorstellung entstand ein unbeschwertes #Bild meines künftigen
Ost-#Lebens, das von billigen Mieten in den angesagtesten Stadtteilen und niedrigen
Getränkepreisen in #herrlich ranzigen #Clubs gespickt war. Die Sache mit den Getränken
traf stellenweise zu. Dennoch übertrifft eine #lokale, #faire Limo ein kapitalistisches
Süßgetränk, wie #CocaCola, preislich, und wir Ossis und Wossis zahlen gerne den einen
Euro mehr, für eine #bessere #Welt versteht sich.
Apropos Klischees. Bei meiner Ankunft wurden meine vorurteilsbehafteten Erwartungen
enttäuscht, weil ich weniger #Ronnies, Mandys oder Cindys getroffen habe als erwartet.
Aber in seltenen Fällen entspricht dieses Klischee der Realität. Wenn mir dann ein Ronnie
über den Weg läuft, unterdrücke ich bis heute ein Grinsen. In solchen #Momenten ärgere
mich insgeheim über mich selbst, dass ich nach all den Jahren in meine alten Denkmuster
zurückfalle.

Billige Wohnungen im Kiez – das Ende eines Traums

Wohnungen mit Kohle zu wärmen, das klingt herrlich nach Osten. Allerdings ist die
Gentrifizierung auch an den Grenzen zu #Polen oder Tschechien angekommen. Ein
Kohleofen erwärmt alte Häuser mit wunderschön hohen Decken genauso gut, wie eine
Zentralheizung, aber die erzeugte Wärme ist anders, sie fühlt sich richtig gemütlich, ja
heimelig an. Wenn wirklich jedes #Haus dem Sanierungswahn zum #Opfer gefallen ist, und auch diese antiquierte Heizform ausgestorben ist, wird sie bestimmt nicht nur mir fehlen. Mit ihr verschwindet auch der für #Studenten, junge #Familien und Geringverdiener erschwingliche Wohnraum in attraktiven Vierteln. Schade eigentlich.

Und heute so?
Wer heute durch den Osten fährt, bemerkt neben leeren und einwandfreien Autobahnen,
dass Helmut Kohl Recht behalten hat: Die Landschaft blüht.
Zur Nachwendezeit war ich noch zu jung, um diesen rasanten Entwicklungsprozess
wahrzunehmen. Wahrscheinlich hätte er mich, wie der Rest der Wessis, gar nicht
interessiert. Aber ich sehe sie jetzt blühen und genieße ein #Wochenende im Thüringer
Wald oder in der Sächsischen #Schweiz genauso, wie eines im Schwarzwald oder dem
Siebengebirge. Diese Naherholungsgebiete garantieren Wanderspaß, der weniger als eine
Stunde von der nächsten Großstadt entfernt ist.
In den Städten wiederum sind die hippen Studenten-/Familienviertel #progressiv und
wecken die Neugier auf alternative Lebensmodelle. Bei dem Begriff #Bio schwingt in
Dresden oder Leipzig nach wie vor eine idealistische Vorstellung mit. Hier überwiegt immer noch die Vorstellung einiger, dass mit verändertem Konsumverhalten Einfluss auf die Lebensmittelindustrie ausgeübt werden kann. Hier spielt das Geltungsbedürfnis keine Rolle, sich mittels seiner Ernährung gesellschaftlich zu profilieren.
Generell ist mein Leben im Osten wesentlich entspannter, als ich es aus meiner West-#Heimat kenne. Der Umgang miteinander ist offener, man spricht miteinander über alles.

Schade nur, dass ich dieses Gefühl mit so wenigen teilen kann, denn nach wie vor bin ich
diejenige die Familie und Freunde im Norden, Westen oder Süden der Republik besucht. Es
scheint, als ob sich immer noch viel zu wenige für den Osten interessieren.

Osten und Westen sind heute nur noch geografische Angaben. Besuche einen #Deutschkurs in Deutschland oder Österreich,  erweitere dein Sprachwissen und werde ein Teil der deutschen Kultur!

Wo Du uns auch besuchen kannst:

http://www.berlin-training.eu

http://www.sprich-deutsch.de

http://www.spanish-training.org

http://www.italianoitaliano.com

http://www.academia-malaga.com

#Sommerzeit ist #Festivalzeit

Beginn der Festivalsaison
Wenn die #Sonne lacht und der Duft fettiger Grillwürste den Nasen schmeichelt, dann weiß jeder, der Sommer ist da und die Festivalsaison nicht fern. #Endlich versammeln sich wieder hunderte oder tausende von Gleichgesinnten (je nach Festival kann die Zahl leicht abweichen). (C) Free Redam

Das liebevolle „Helga!“ Gebrüll lässt auch den Letzten erkennen: Die Wirklichkeit verabschiedet sich für das kommende #Wochenende. Aber wer ist eigentlich diese Helga, nach der Jahr für Jahr gesucht wird? Das arme Mädchen mit dem miserablen Orientierungssinn geht nun schon seit Menschengedenken verloren. Gut, dass so ein Festival eine Gemeinschaft ist: Jeder hilft mit, sie auch beim x-ten Mal wiederzufinden.

Auch beim Aufbau, kurz nach der Ankunft, geht jeder dem anderen zur Hand, wo es nur geht. Frisch gewaschen bauen die Festivalgänger ihre Zelte auf: #Hammer, Klebeband und Luft#pumpe werden herumgereicht. Nachdem der Schlafsack ausgerollt ist, stößt die Gemeinschaft zum Abschluss genüsslich mit warmen Dosen#bier an. Neidisch blicken die Hartgesottenen auf ihre Nachbarn, die spießig in ihren #Campingstühlen unter einem Pavillon sitzen. Doch am nächsten Morgen, wenn die Sonne vom Himmel brennt, werfen sie ihre Vorurteile über Bord, und gesellen sich zu den Menschen in der schattigen Oase.

Zunächst wandert der #Blick der Festivalianer übereifrig über das Programmheft. Sie wollen jeder #Band ihren #Respekt zollen, selbst der um #elf Uhr morgens. Jedoch wissen die Geübten unter ihnen, dass das Abendprogramm der Höhepunkt akustischer Genüsse ist, und man den #Rest ignorieren kann. Aber die Optimisten nehmen sich wie in jedem Jahr vor: „Dieses Jahr gucken wir uns alles an!“

Immerhin aus einer Sache wurde gelernt: Der peinliche #Sombrero vom Junggesellinnen Abschied ist wohlwissend im Gepäck verstaut. Diese aus der #Hutmode geratene Hässlichkeit wird einen, ebenso wie die sechs Flaschen Wasser, vor einem verhängnisvollen Hitzeschlag bewahren. Auch Wasser#pistolen, aus den Kindheitserinnerungen herausgekramt, #feiern auf manch einem Campingplatz ihr Comeback. #Supersoaker und co. sind als transportable Wasserspender über#lebenswichtig, weil sich die meisten Lagerstellen fernab jeglicher Zivilisation auf einem Acker befinden. Nach wie vor grenzen viel zu wenige Festivals an einen #See.

Da geübte Festivalgänger #Realisten sind, taucht ganz unten im Reise#rucksack die nächste #Modesünde auf. Die Rede ist selbstverständlich von Gummistiefeln. Egal wie schön die Sonne am #Donnerstag scheint, spätestens am Samstag wird es wie aus Kübeln gießen. Das weiß jeder mit Festivalerfahrungen. Dann ruhen die #Sneaker im Zelt, das hoffentlich nicht von einem #Orkan umgeblasen wird. Allerdings kann das bisschen Wasser die Festivalprofis nicht vom Feiern abhalten. Sie pogen sich in der ersten Reihe um Kopf und Kragen, und headbangen, was das Zeug hält. Zwar versinken sie im Schlamm, aber davon lassen sie sich nicht die Laune verderben.

Was von diesem einmaligen Wochenende bleibt, sind blaue Flecke, Augen#ringe, Schnupfen und ein Festivalbändchen. Dieser Stofffetzen hat Signalwirkung und Wiedererkennungswert unter Gleichgesinnten, und ermöglicht den #Aufstieg innerhalb der sozialen Hierarchie. Immerhin sind einige Festivals wahre Raritäten, wie beispielsweise die #Fusion in #Berlin. Für die gibt es nämlich keinen offiziellen Kartenvorverkauf. Die Tickets werden bereits im #Winter verlost. Wenn man auf so einem Festival warst, bezeugt das Bändchen die Zugehörigkeit zu diesem Kreis von Auserwählten. Deshalb höre nicht auf die Gerüchte, die dir versuchen weiszumachen, dass das Tragen von Festivalbändchen über einen längeren Zeitraum unhygienisch ist. Behalte es, bis es abfällt!

Mehr Infos unter:
http://www.kultur-und-sprache.de
http://www.englischkurse-england.de
http://www.berlin-training.eu
http://www.sprich-deutsch.de
http://www.spanish-training.com
http://www.italianoitaliano.com